Vorsätze – Echte Motivation oder doch Zwang?

Vorsätze – Echte Motivation oder doch Zwang?

 

A Gsunds neues, ihr Lieben!

Starten wir das Neue Jahr doch wie es hier sein sollte: mit einem Geplauder Beitrag. Und worum sollte es am ersten Tag des neuen Jahres anderes gehen als um Vorsätze. Lasst uns doch darüber plaudern, was ihr davon haltet und nehmt den Beitrag nicht ganz so ernst. Mein sarkastisches Ich möchte heute auch zu Wort kommen ;) Aber deswegen frage ich einfach:

Vorsätze – Motivation, ein lästiger Zwang oder unnötiges Übel?

Als ich heute Morgen ins Geschäft kam, war die erste Frage meiner Kollegen: Und was hast du dir für das Neue Jahr vorgenommen. Meine Antwort “same shit, different day“ kam irgendwie nicht so gut an. Empört hat man da auf meine Zigarette geschaut. Denn ja, obwohl es mich selbst nicht wundert, habe ich diesen frischen neuen Tag in 2019 tatsächlich mit meinem Käffchen und einer Zigarette begonnen. Wie jeden Tag im letzten Jahr. Das ist mein Morgenritual mit dem ich starte und danach auch wirklich ansprechbar und wach bin. Es tut mir gut – auch wenn es nicht gesund ist, darüber müssen wir nicht reden – also warum sollte ich daran etwas ändern.

Weil man zum Jahreswechsel Vorsätze braucht? Weil es fast schon Pflicht ist zu sagen: also dieses Jahr lebe ich gesünder, mache viel Sport, lege mein Handy öfters beiseite und pflege meine sozialen Kontakte außerhalb des Internets.
Es freut mich, wenn jemand Vorsätze hat und diese auch wirklich einhält. Von mir werdet ihr keine hören. Nicht, dass ich es nicht mal versucht habe, aber daran gehalten habe ich mich nie.
Sicher ist der Jahreswechsel ein guter Zeitpunkt um Veränderungen anzustreben. Aber ich gehörte schon immer zu dem Typ Mensch, der etwas sofort geändert hat, wenn ihn etwas gestört hat. Und was ich nicht geändert habe aus Faulheit oder warum auch immer, damit habe ich mich sehr gut arrangiert.
Wer weiß, vielleicht höre ich dieses Jahr endlich mit dem Rauchen auf, vielleicht finde ich sogar die Motivation wieder mit dem Joggen anzufangen, vielleicht strapaziere ich sogar mein Konto weniger mit Bücherkauf…wir werden es sehen :) Das alles steht in den Sternen und für mich ist das gut so. Ich bin glücklich und zufrieden, deswegen brauche ich an mir aktuell nichts zu ändern, auch wenn nicht jedem meine Art gefällt. Und ich überrasche mich gerne selbst indem ich eines Morgens aufwache und direkt – nach dem Morgenritual – meine Laufschuhe anziehe. Das ist so schon passiert und ich war selbst über mich erstaunt.

Blogtechnisch könnte ich sogar einige Vorsätze nennen, die von Vorteil wären: weniger Bücher kaufen und mehr Bücher vom SuB befreien.
Da kann ich euch jetzt aber schon sagen, dass das sicherlich nicht funktionieren wird. Denn schon jetzt bin ich am Überlegen wie viele Bücher ich diesen Monat wohl kaufen kann trotz diesem bösen Monat, in dem alle Versicherungen mein Buchgeld wollen. Und Buchpost macht mich einfach glücklich. Außerdem liebe ich meinen SuB weiterhin. Es hat sich also komischerweise zu gestern nichts geändert ;)

So viel zu meiner Meinung, wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr Vorsätze? Freiwillig oder weil man es so hören möchte? Haltet ihr euch auch daran oder findet ihr doch immer die einfallsreichsten Ausreden, warum jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt ist?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Habt auf jeden Fall ein schönes, lesereiches und vor allem gesundes Neues Jahr. Tut das, was euch gut tut und lasst euch nicht verbiegen.

Eure Kerstin.

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4 Gedanken zu „Vorsätze – Echte Motivation oder doch Zwang?

  1. Ich hatte dir schonmal vorhin einen Kommentar hinterlassen, aber dann versehentlich eine Taste gedrückt und weg war er. Daher halte ich mich Kurz ;)
    Ich will mit dem Nagel kauen aufhören, denn langsam wird es gesundheitlich gefährlich. Obgleich ich es seit Jahrzehnten erfolglos versuche. Auch möchte ich 20 min täglich Hobby XY machen. Ich halte es hierbei für wichtig, sich realistische Ziele zu stecken, nur dann kann man sie auch durchhalten. Aber klar, es wäre bescheuert, sich etwas vorzunehmen, nur damit man auch was vorhat und wenn du glücklich und zufrieden bist, warum nicht? :) Liebe Grüße!

    1. Huhu Nadine,

      war der Finger schneller als der Kopf ;) Kann passieren an diesem Tag.
      Dein Vorsatz ist aber schön sinnvoll. Nur würde ich dafür eben keinen speziellen Zeitpunkt wählen. Einfach weil es bei mir nichts bringt. Entweer sofort oder gar nicht. drück dir aber die Daumen, dass es bei dir klappt.
      Und Hobby brauche ich mir nicht vornehmen, das mache ich automatisch mehrere Stunden täglich ;) Bloggen, lesen und meine Hunde sind mein größtes Hobby.
      Liebe Grüße, Kerstin

  2. Hallo Kerstin :)
    Ich kann verstehen, dass du Vorsätze nicht so super sinnvoll findest, denn meistens ist es ja wirklich so, dass man sich unrealistische Ziele steckt und sich denkt: nächstes Jahr pack ich es dann wirklich! Dem einen kann der Jahreswechsel als Motivation ausreichen, der nächste beginnt eben einfach, dann, wann er es für richtig hält. Ich denke, das muss jeder für sich entscheiden und schauen, wie es ihm gut tut. Klar sein sollte einem eben aber auch, dass Vorsätze kein Zwang sein sollten. Motivation klar, wenn es denn klappt, aber wenn es eben nciht klappt… tja dann eben ein anderes Mal ;)
    Mein Vorsatz für 2019: 2019 wird mein Jahr! Warum? Weil ich es so will!
    Das heißt für mich, ich möchte versuchen, das Jahr so zu nehmen, wie es kommt, mit allen Höhen und Tiefen, mit all dem Positiven, dass es bereit hält und auch all den Dingen, die mir nicht so gefallen werden. Nicht alles läuft nach Plan, nicht alles läuft perfekt, aber am Ende ist es eben nur so gut, wie wir es empfinden bzw. was wir daraus machen :)
    LG Dana

    1. Huhu Dana,

      genau das sind meine Worte :)
      Und einen tollen Vorsatz hast du da. Wenn du es so nehmen willst, hab ich den schon seit Jahren, setze ihn aber erfolgreich um.
      Gerade weil ich direkt alles ändere wenn mich etwas stört oder belastet. Solange es natürlich geht, denn manchmal zeigt Dir das Leben doch den Mittelfinger. Gehört dazu…

      Liebe Grüße, Kerstin

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