[Rezension] Waffenschwestern von Mark Lawrence

[Rezension] Waffenschwestern von Mark Lawrence

|Werbung| „Waffenschwestern“ wurde mir durch die S. Fischer Verlage als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür. Was soll ich an einem Assassinen-Kloster schon groß auszusetzen haben, vielleicht ein bisschen was. Lest selbst.

 

Waffenschwestern – Das erste Buch des Ahnen

Von Mark Lawrence

Inhalt:

Nona ist kein gewöhnliches Kind: Sie hat auffällig schwarze Augen und schwarze Haare und kann sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit bewegen. Und sie ist erst acht, als sie ihren ersten Mord begeht. Nona steht schon im Schatten des Galgens, als sie von der Äbtissin des Klosters zur barmherzigen Gnade gerettet wird, wo sie man sie zur Kriegerin ausbildet. Doch der Mann, den sie getötet hat, gehörte einer der mächtigsten Familien des Reiches an – die alles daransetzt, sich an ihr und den Schwestern des Konvents zu rächen.

Bild- und Textquelle: Fischer Tor


Bibliografie:

 

Erschienen:  28. November 2018

Verlag: Fischer Tor

Band 1 von 3

Seiten: 640

Preis: Klappenbroschur 16,99€, EBook 13,99€

ISBN: 978-3-596-70110-0

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Meine Meinung:

 

Als ich „Waffenschwestern“ das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich es lesen muss. Liebe ich doch alle Bücher über Assassinen und starke Protas und ich war so gespannt, da es mein erstes Buch von Mark Lawrence war. Und ich wurde keineswegs enttäuscht und liebe die Geschichte, auch wenn ich recht lange für das Buch gebraucht habe.

Das liegt aber vor allem am Schreibstil von Mark Lawrence, vermute ich. Er schreibt wirklich leicht zu lesen und fesselnd. Es ist auch alles richtig schön düster gestaltet und seine nüchterne Erzählweise bringt das deprimierende Leben, das Nona führt, richtig schön zur Geltung. Allerdings fand ich es auch teilweise irgendwie trocken, nie langweilig und immer faszinierend, aber es fesselte mich nicht so ganz. Sobald ich das Buch in der Hand hatte, konnte ich nicht aufhören zu lesen und versank komplett in der Geschichte. Ich musste mich allerdings auch sehr konzentrieren beim Lesen und hatte kein Problem, es mal länger liegen zu lassen. Also irgendwas, das ich nicht benennen kann, ist an seinem Schreibstil, das mich nicht zu hundert Prozent gepackt hat.

Die Geschichte ist dafür richtig richtig genial. Da erzähle ich euch auch gar nicht so viel dazu. Nur folgendes: es ist ein trübes Leben, das die Bewohner dieser Welt leben müssen, fast in komplettem Eis gefangen mit lediglich einem kleinen bewohnbaren Abschnitt. Es ist ein harter Überlebenskampf, der auch nicht an der achtjährigen Nona spurlos vorüber geht. Durch einen Kindersammler abgeholt, landet sie am Ende im Kloster der süßen Gnade und wird dort unter der Leitung der Nonnen ausgebildet. Allerdings ist dies kein normales Kloster: hier entstehen Rotschwestern, Heiligschwestern und Mystikschwestern. Kurz gesagt: Assassinen mit Magiebegabung. Ihr könnt euch sicher denken, dass Bestrafung, Züchtigung und Verletzungen an der Tagesordnung stehen, allerdings noch so viel mehr.

Wir begleiten Nona bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr durch die Ausbildung und ihre Entwicklung. Und ja, sie ist keine typische Heldin, eigentlich eher eine Antiheldin mit wenig Überzeugung zu Beginn. Aber man muss auch immer ihr und das Alter der anderen Charaktere im Hinterkopf behalten, auch wenn dies auf Grund der Handlung manchmal echt unvorstellbar ist. Ich mochte Nona total und bin absolut fasziniert von ihrer Geschichte und ihrem Charakter. Und nicht nur von ihr, auch andere Novizinnen und Schwestern haben mein Herz erobert.

Und so düster und brutal diese Geschichte auch ist, so hell strahlt sie auch. Denn es ist auch eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Loyalität. Und nebenbei erleben wir noch den besonderen Schulalltag, den angehende Assassinen genießen. Diese Mischung fand ich wirklich absolut genial. Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig auf den zweiten Band.

 

Mein Fazit:

 

„Waffenschwestern“ von Mark Lawrence ist düster, brutal, actiongeladen, magisch und absolut faszinierend. Auch wenn mich der etwas nüchterne Schreibstil nicht immer fesseln konnte, versank ich doch komplett in dieser Geschichte.  Und ich freue mich jetzt schon darauf zurückkehren zu dürfen zum Kloster der süßen Gnade. Dem Kloster, in dem Assassinen geschmiedet werden.

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