[Rezension] Das Herz der Kämpferin von Adrienne Young

[Rezension] Das Herz der Kämpferin von Adrienne Young

|Werbung| Das Herz der Kämpferin wurde mir über NetGalley von Harper Collins als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Und auch wenn ich etwas ganz anderes erwartet hatte, hat es mir doch gefallen.

Das Herz der Kämpferin
Von Adrienne Young

Inhalt:

Sie ist zur Kämpferin erzogen worden, und als Tochter des Clan-Führers würde die siebzehnjährige Eelyn jederzeit ihr Leben für ihre Familie und ihre Freunde geben. Während einer Schlacht gegen die verfeindeten Riki traut sie ihren Augen nicht. Denn Eelyn sieht ihren tot geglaubten Bruder – wie er an der Seite eines kühnen Riki kämpft. Weder ein Pfeil im Arm noch ein Schwerthieb könnte Eelyn so schwer treffen wie der Verrat ihres Bruders. Sie selbst würde sich niemals mit dem Feind verbünden. Auch nicht, wenn sie sich verliebt. Und selbst dann nicht, wenn es den Untergang der Clans bedeutet. Oder?
Bild- und Textquelle: Harper Collins


Bibliografie

Erschienen: 01. Oktober 2018
Verlag: Harper Collins
Seiten: 320
Preis: Hardcover 16,99€ , EBook 13,99€
ISBN: 978-3959672481
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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Meine Meinung:

 

Als ich Das Herz der Kämpferin das erste Mal gesehen hatte, war ich sofort von dem dunklen Cover angezogen. Und als ich dann zu lesen begann, merkte ich schnell, dass ich nicht das bekomme, was ich mir erwünscht habe. Nämlich eine actiongeladene Geschichte mit einer starken Prota, die um ihr Leben kämpft. Na, im Grunde war es ja das, aber auf eine andere Art. Denn Eelyns Geschichte ist vor allem eines: eine Liebesgeschichte, in der die Action nur am Rande erscheint. Hauptaugenmerk liegt in dieser Geschichte auf den Emotionen, der Gefühlswelt und ich muss sagen, das hat mir auch gefallen.

Das lag bestimmt auch an dem Schreibstil von Adrienne Young, denn er ist unheimlich einnehmend und emotional. Und so herrlich bildhaft, atmosphärisch, wild wie die Prota selbst und doch auch sehr brutal an einigen Stellen.
In die Geschichte selbst konnte ich sofort abtauchen, denn es beginnt actiongeladen und wir werden mitten ins Geschehen geworfen. In einen Kampf zwischen den Aska, denen Eelyn angehört gegen ihre Erzfeinde, den Riki. Und diese Kampfszenen haben es echt in sich. Man wird durch die Handlung gepeitscht und es gibt da nicht wirklich ein Halten. Echt genial.
Danach kommt die Geschichte allerdings etwas zum Stillstand. Sie wird ruhiger, wir erfahren die Hintergründe der einzelnen Völker. Verstehen die Fehde untereinander und lernen Eelyn kennen. Die mit sich und ihrer Überzeugung kämpfen muss. Ich kann euch zur Geschichte selbst auch gar nicht mehr erzählen, denn das würde alles spoilern. Der Klappentext gibt nämlich nichts der eigentlichen Geschichte preis.
Ich tat mir mit dieser zwischendurch etwas schwer, weil es wirklich so ruhig war und eine reine zarte Liebesgeschichte wurde. Und ein Kampf gegen Überzeugungen, gegen Verrat, Wut und Hass. Aber ich gewöhnte mich schnell ein und konnte auch darin aufgehen.
Auch wenn ich nie richtig mitgefiebert habe, da das Buch ab der Hälfte doch einfach vorhersehbar ist, habe ich Eelyns Geschichte gerne gelesen und auch mein Herz an einen Charakter verschenkt.
Es gab einen Wendepunkt in der Geschichte der mir jetzt von der Umsetzung nicht so zusagte. Das ging mir dann doch zu schnell, obwohl davor ausschweifend erzählt wurde. Allerdings führte dieser Wendepunkt auch zu einem grandiosen Finale, das wieder vor Action und Brutalität troff. Ich wurde am Ende einfach zufrieden zurückgelassen und habe Das Herz der Kämpferin auch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Deswegen kann ich es auch jedem empfehlen, der neben Action auch viel für das Herz möchte.

 

Mein Fazit:

 

Das Herz der Kämpferin von Adrienne Young gab mir nicht das, was ich erwartet hatte und doch hat es mir sehr gefallen und ich habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Es ist definitiv eine sanftere ruhigere Geschichte mit dem Augenmerk auf der Gefühlswelt der Prota. Ein atmosphärisches Setting und kämpferische Brutalität machte es dennoch zu einem sehr kurzweiligen Lesespaß, der etwa ab der Hälfte aber auch sehr vorhersehbar ist. Mir hat diese Art dennoch sehr gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der auch mal etwas sanfter zur Sache gehen möchte.

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