[Rezension] Modermoor Castle 1 von Chris Priestley

[Rezension] Modermoor Castle 1 von Chris Priestley

Modermoor Castle wurde mir von den Fischer Verlagen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und wer herrlich skurrile Geschichte mag, sollte sich das Buch einmal genauer anschauen.

Modermoor Castle – Die Jagd nach dem verschwundenen Löffel
Von Chris Priestley

Inhalt:

Ein Wikinger auf dem Schulgelände?
Ein Werwolf auf dem Dachboden?
Ein Geschichtslehrer, der plötzlich nicht mehr langweilig ist?

Mufford und sein Freund Sponge sind Schüler von Modermoor Castle, der Schule für die nicht besonders hellen Kinder aus nicht besonders reichem Hause – und einiges an Kummer gewohnt! Doch in letzter Zeit treten hier selbst für ihren Geschmack etwas zu viele Seltsamkeiten auf. Vor allem, als plötzlich der silberne Löffel, eine wertvolle Schulinsignie, gestohlen wird. Wenn sich der Dieb nicht findet, werden den Schülern die Weihnachtsferien gestrichen! Das darf auf keinen Fall passieren, beschließen die zwei, und tauchen ein in das haarsträubendste Rätsel, das Modermoor Castle, dieses finster-trostlose Ungetüm von Schule, je gesehen hat!

Der erste Band der herrlich skurrilen und unerhört komischen neuen Serie von Schauergeschichtenstar Chris Priestley.

Mit zahlreichen Illustrationen vom Autor

Bild- und Textquelle: Fischer Sauerländer


Bibliografie

Erschienen: 26. September 2018
Verlag: Fischer Sauerländer
Seiten: 272
Preis: Hardcover 14,00€, EBook 12,99€
ISBN: 978-3-7373-5606-0
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Weitere Informationen zu Modermoor Castle direkt auf der Verlagsseite oder Amazon.de



Meine Meinung:

 

Als ich Modermoor Castle in der Verlagsvorschau der Fischer Verlage gesehen habe, musste ich beim Klappentext schon so grinsen, dass ich es unbedingt lesen wollte. Gestern habe ich es begonnen und auch direkt beendet. Zum Buch fällt mir eigentlich nur ein Wort ein: herrlich!
Ich hatte die ganze Zeit während des Lesens ein richtig dickes Grinsen im Gesicht und amüsierte mich köstlich.
Chris Priestley macht es einem aber auch leicht. Seine Charaktere und auch die Geschichte selbst sind so herrlich skurril mit viel Wortwitz und Situationskomik. Untermalt ist das Ganze mit genialen Illustrationen, die immer wieder Szenen der Geschichte darstellen und ihr dadurch noch das Krönchen aufsetzen.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, handelt es sich bei Modermoor Castle ja um ein Kinderbuch ab 10 Jahren, aber dennoch konnte mich die Geschichte für sich einnehmen. Und nie hätte ich damit gerechnet, was mich bei dem Abenteuer von Mufford und seinem Freund Sponge erwartet.
Auch wenn die Geschichte manchmal etwas durcheinander und verwirrend erscheint, so liegt das allein an den außergewöhnlichen Charakteren, die Chris Priestley in Modermoor Castle leben lässt, denn normal gibt es hier nicht. Entfernt könnte man die Charaktere mit der Adams Family vergleichen, alle etwas düsterer und herrlich gestört im Kopf :) So folgt auch die Detektivgeschichte nicht dem bekannten Weg und doch ist alles so herrlich dargestellt, dass ich schon traurig war, als das Buch zu Ende war. Viel zu schnell für meinen Geschmack.
Sicher, ich könnte jetzt sagen, dass mir die Tiefe fehlt und die Ausführlichkeit, da es manchmal doch hopplahopp zugeht, aber das erwarte ich von einem Kinderbuch ab 10 Jahren gar nicht. Es soll unterhalten und mich mitreißen und das hat es definitiv geschafft. Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig darauf, das nächste Abenteuer mit Mufford und Sponge zu erleben.

Mein Fazit:

Modermoor Castle ist eine herrlich skurrile Detektivgeschichte an einem außergewöhnlich Ort und nicht alltäglichen Charakteren. Gespickt mit viel Wortwitz und Situationskomik konnte mich die Geschichte voll für sich einnehmen und ich bekam das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Untermalt wird das Ganze mit einfachen skurrilen Illustrationen, die viele Szenen bildlich nachstellen. Jeder, der gerne ungewöhnliche Geschichten liebt, wird Mufford und seinem Freund Sponge sicherlich verfallen.

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