[Rezension] Ein Augenblick für immer 1 von Rose Snow

[Rezension] Ein Augenblick für immer 1 von Rose Snow

Ein Augenblick für immer wurde mir vom Ravensburger Buchverlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür. Und auch wenn ich einige Kritikpunkte habe, hat mir das Buch sehr gefallen.

 

Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit

Von Rose Snow

Inhalt:

June glaubt nicht an die alten Legenden des sagenumwobenen Cornwall, als sie beschließt, ihr Abschlussjahr bei ihrem Onkel in England zu verbringen. Allerdings stößt sie vor Ort nicht nur auf ein prächtiges Herrenhaus voller Geheimnisse, sondern auch auf die ungleichen Brüder Blake und Preston, die eine magische Anziehung auf sie ausüben. Doch die beiden scheinen ihr etwas zu verschweigen – und während Junes verbotene Gefühle für die Zwillinge immer stärker werden, ziehen rätselhafte Ereignisse sie unaufhaltsam in ihren Bann. Bis ein einziger Augenblick alles verändert und June merkt, dass eine uralte Gabe in ihr erwacht …

Bild- und Textquelle: Ravensburger Buchverlag


Bibliografie

Erschienen: 21. August 2018

Verlag: Ravensburger

Reihe: Band 1 von 3

Seiten: 416

Preis: Hardcover 17,99€, EBook 14,99€

ISBN:  978-3473401697

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Meine Meinung:

 

Nachdem ich schon einige Bücher von Rose Snow gelesen habe, musste ich natürlich auch zu ihrer neuen Trilogie „Ein Augenblick für immer“ greifen. Vorweg kann ich sagen, dass mich das Buch nicht begeistern konnte, aber es hat mir dennoch gefallen. Warum ich es allerdings nur empfehle, wenn ihr gegen Klischees nichts habt, das erzähle ich euch jetzt.

Gegen den Schreibstil von Rose Snow kann man absolut nichts sagen, ich liebe ihn total. Die beiden schreiben immer so erfrischend und spritzig, dass ihre Bücher ratzfatz gelesen sind.

Und was mir besonders gut an Ein Augenblick für immer gefiel, war die malerische Beschreibung von Cornwall. Das war ein Traum, ich möchte da jetzt unbedingt mal hin und mich selbst auf die Suche nach den Legenden und Mythen begeben.

Die Geschichte selbst…ich hatte ja schon einige Stimmen im Vorfeld gehört und wusste somit, dass ich hier eigentlich eine kitschige klischeehafte Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy lesen werde. Und genau so war es dann auch.

Allerdings muss ich sagen, dass alles so perfekt zusammenpasst, dass es mich keinesfalls störte. Aber begeistern konnte mich das Buch deshalb nicht. Rose Snow greift wirklich jedes Klischee auf, das man aus dem Bereich Romantasy kennt: die Neue an der Schule, der geheimnisvolle Bad Boy, der sexy Sunnyboy, das angedeutete Dreieck. Es passt zusammen, deswegen war ich nicht mal genervt und konnte die Geschichte lockerflockig lesen, aber es war doch alles so vorhersehbar.

Ich konnte zum Beispiel nach 20 Seiten sagen, wie die Liebesgeschichte ablaufen wird und es gab für mich auch keine Überraschungen in dieser Sicht. Aber es war trotzdem schön zu lesen.

Das mag natürlich auch an den Charakteren liegen, die einfach wieder wunderbar dargestellt sind und in denen man sich sofort verliert, auch wenn bei mir das mitfiebern noch nicht eingesetzt hat. Auch habe ich mein Herz noch an keinen der beiden Jungs verschenkt, auch wenn ich schon einen Favoriten habe.

Was ich sehr schade fand, ist, dass das magische viel zu kurz kommt. Ich hätte gerne viel mehr Hintergrundwissen über die Mythen und Legenden gehabt und auch die einzelnen Gaben. Es liegt wirklich hauptsächlich die Liebesgeschichte im Vordergrund.

Für einen Auftakt fand ich auch nicht so gelungen, dass eigentlich schon sehr viel aufgelöst wurde. Für mich persönlich würde es jetzt keinen Anreiz geben, dass ich den zweiten Band unbedingt lesen müsste, weil ich es nicht mehr aushalte. Hier hätte ich mir einiges erst in Band 2 gewünscht, den ich natürlich trotzdem lesen werde. Denn schöne Lesestunden beschenken die Autorinnen immer, auch wenn der Auftakt ihrer neuen Trilogie jetzt nicht überragend war.

 

Mein Fazit:

 

Der Auftakt der neuen Trilogie Ein Augenblick für immer hat mir im Grunde gefallen, aber man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass die beiden Autorinnen wirklich jedes kitschige Klischee aufgreifen, das es im Genre Romantasy gibt. Auch wenn die Geschichte dadurch sehr vorhersehbar wird, hat es trotzdem alles zusammengepasst und ich habe es sehr gerne gelesen. Allerdings hätte ich mir mehr Aspekte der Fantasy gewünscht, denn das ist wirklich mehr ein Liebesroman in einer traumhaft malerischen Kulisse mit angedeuteten Mythen und Legenden. Auch wenn der Auftakt mich jetzt noch nicht so richtig begeistern konnte, habe ich es genossen, ihn zu lesen und freue mich auf den zweiten Band.

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