[Rezension] Infernus – Die Macht der Göttin von Jo Hogan

[Rezension] Infernus – Die Macht der Göttin von Jo Hogan

|Werbung| Infernus wurde mir von der Verlagsgruppe Oetinger als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Leider konnte es mich nicht so wirklich von sich überzeugen, aber lest selbst.

Infernus – Die Macht der Göttin
Von Jo Hogan

Inhalt:

Erkenne das Böse im Schönen: Die Suche nach den Mysterien der Menschheit hat begonnen.
Marias Mutter war vom Bösen besessen und nahm sich deswegen das Leben. Mit diesem Wissen ist Maria aufgewachsen. Und plötzlich wird ihr Vater tot aufgefunden, nachdem er mit einem sagenumwobenen Amulett in Berührung gekommen ist. Traurige Schicksalsschläge, oder steckt mehr dahinter? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Maria an die mystischen Orte dieser Welt, gemeinsam mit Joshua, gegen dessen scheinbar überirdische Anziehungskraft sie machtlos ist.
Bild- und Textquelle: Verlagsgruppe Oetinger


Eckdaten:

Erschienen: 20. August 2018
Verlag: Oetinger
Seiten: 304
Preis: Hardcover 18,00€, EBook 13,99€
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7891-0903-4
Weitere Informationen zu Infernus direkt auf der Verlagsseite oder Amazon.de


Meine Meinung

 

Als ich Infernus von Jo Hogan in der Verlagsvorschau gesehen hatte, zog mich das Buch irgendwie sofort an. Der mysteriöse Klappentext und dazu das Wörtchen „Göttin“ im Titel. Ich musste es einfach lesen.

Allerdings muss ich gleich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich begeistern konnte, auch wenn ich es richtig schnell gelesen habe. Für mich muss man zwar das Rad nicht neu erfinden, aber zu viele bekannte Elemente sollte man auch nicht verwenden, auch nicht in abgewandelter Form wie hier. Da bin ich leider gar kein Fan.

Grob zusammengefasst kann ich Infernus als „Indiana Jones trifft Dan Brown mit ägyptischer Mythologie und Astronomie“ bezeichnen, was mir schon einiges an Lesespaß raubte.

Denn mal abgesehen vom Schreibstil, der wirklich flüssig und sehr leicht zu lesen ist, verbarg die Handlung keine großen Überraschungen mehr für mich.

Diese vorhersehbaren Handlungsstränge führten natürlich auch dazu, dass die Spannung bei mir etwas litt. Gerade im Mittelteil wurde es für mich etwas zäh und ich dachte nur: kommt zum Punkt, wir wissen alle, wo das endet.

Aber gut, mal abgesehen von diesen Kritikpunkten, muss ich sagen, dass mich Infernus auch gut unterhalten konnte. Das Buch ist in fünf Abschnitte unterteilt, wobei man – für mich – einen auch weglassen hätte können und durch die kurzen Kapitel liest es sich wirklich superschnell. Natürlich baut die Autorin auch am Ende jedes Abschnitts einen spannenden Cliffhanger oder eine überraschende Wendung ein. Ja, zu Beginn konnte sie mich noch überraschen :)

Gefallen hat mir auch sehr gut, wie Jo Hogan die einzelnen Themenbereiche miteinander vermischt (also Dan Brown, Indiana Jones, Mythologie und Astronomie). Das war wirklich alles stimmig und interessant. Allerdings habe ich hier auch einen weiteren Kritikpunkt. Für mich war das Rätsellösen und die Jagd nach den Artefakten nicht wirklich spannend. Groß mitdenken musste man nicht, da die Autorin alles – für mich zu – oft wiederholt und mir persönlich fehlten auch die Tücken.

Infernus endet nicht wirklich in einem Cliffhanger, aber in einem schwammigen Ende, das wohl neugierig machen soll auf den nächsten Band, auf den wir nicht mehr zu lange warten müssten. Geschrieben ist er ja schon, wie im Nachwort steht, aber den werde ich dann nicht mehr lesen.

Im Großen und Ganzen gesehen muss ich leider sagen: Infernus kann man lesen, es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, aber verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.

 

Mein Fazit:

 

Mit Infernus entführt uns Jo Hogan auf eine Jagd à la Indiana Jones gemischt mit Dan Brown, ägyptischer Mythologie und Astronomie. Diese Mischung war zwar interessant zu lesen, für mich aber zu vorsehbar, als dass Spannung richtig aufkommen konnte und teilweise auch zu nah am Original. Für mich war es lediglich ein nettes Buch für zwischendurch, bei dem man nicht groß mitdenken muss, weil die Autorin alles Notwendige und Wichtige mehrfach wiederholt. Die perfekte Berieselung für stürmische Herbsttage also.

Leider muss ich sagen: Infernus ist ein Buch, das man lesen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut.

( 3 von 5  Sternen auf den gängigen Portalen)

 

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.