[Abbruch-Rezension] Undying – Das Vermächtnis von Meagan Spooner/Amie Kaufman

[Abbruch-Rezension] Undying – Das Vermächtnis von Meagan Spooner/Amie Kaufman

Eigentlich hatte ich mich sehr auf Undying gefreut, aber leider konnte es mich so wenig begeistern, dass ich es doch abgebrochen habe.

Undying – Das Vermächtnis
Von Meagan Spooner und Amie Kaufman

Inhalt:

Eine unmögliche Mission – eine unmögliche Liebe!

Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

Bild- und Textquelle: Fischer Sauerländer


Eckdaten:

Erschienen: 25. Juli 2018
Verlag: Fischer Sauerländer
(Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar)
Seiten: 496
Preis: Hardcover 19,00€
ISBN: 978-3-7373-5600-8
Weitere Informationen zu Undying:
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Meine Meinung

 

Nachdem mich Amie Kaufman mit „Illuminae“ mehr als begeistern konnte, habe ich gemerkt, dass das SciFi Thema doch nicht so abwegig bei mir ist und freute mich schon auf ihr neuestes Buch Undying, das sie gemeinsam mit Meagan Spooner veröffentlichte.
Doch schon zu Beginn merkte ich, dass ich mit dem Buch einfach nicht warm werde, meistens fühlte ich mich gelangweilt und nicht mit genügend Informationen versorgt. Dieser Eindruck wurde bei mir leider nicht besser weshalb ich das Buch dann bei 40 Prozent abgebrochen habe, weil ich einfach kein Interesse mehr hatte, weiterzulesen.
Dabei ist die Thematik gar nicht so uninteressant, alles erinnerte mich irgendwie an Indiana Jones im Weltall mit Rätselraten und allem was dazu gehört, aber mir fehlten drei wichtige Faktoren: Informationen/Details, Spannung und Emotionen.
Die Verlagsseite versprach ein neues Actionabenteuer, das habe ich leider bis zum Zeitpunkt meines Abbruchs nicht gefunden. Ich war eher gelangweilt und kam mit der Umsetzung nicht so richtig klar.
Die Menschheit hat vor etwa 50 Jahren eine Nachricht von Aliens aus dem All erhalten. Diese sind zwar selbst schon ausgestorben, allerdings setzte die Menschheit ihre Hoffnung darauf, dass sie auf dem jetzt verlassenen Planeten Gaia eine neue Existenz gründen können. Denn die Erde ist nach und nach immer weniger bewohnbar. Allerdings stellte sich bei einer fehlgeschlagenen Expedition heraus, dass Leben auf Gaia auf Grund des dortigen Klimas nicht möglich ist. Allerdings schmuggeln sich immer wieder Plünderer auf den Planeten um die Technologien der Außerirdischen zu „retten“. Zu ihnen gehört auch Amelia, die darauf hofft, dort einige Schätze zu finden, die sie bestmöglichst verkaufen kann. In Gaia trifft sie auf Jules, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, hinter die großen Rätsel der Aliens zu kommen. Was ich bisher herausgefunden habe, werde ich euch natürlich nicht verraten, um euch nicht zu spoilern. Das Problem war auch nicht, dass ich die Beweggründe und die Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Das passte alles, nur konnte mich die Geschichte nicht packen.
Ich finde, alles blieb so blass. Über die Probleme der Erde erfuhr ich bisher kaum etwas. Den Planeten Gaia konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, da mir auch hier die Beschreibungen fehlten. Zu den Charakteren Amelia und Jules konnte ich leider auch keine Verbindung aufbauen und ich weiß nicht mal woran das lag. Die Kapitel waren immer abwechselnd aus jeweils einer Sicht aufgebaut, so dass man Einblicke in den jeweiligen Charakter bekam, aber hier wiederholte sich so vieles und mir fehlte einfach die Tiefe. Ich spürte auch einfach nicht dieses Prickeln, das ich mir vorstellen würde, wenn doch zwei so komplett unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen. Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass die beiden nicht wirklich verschieden sind, auch wenn sie unterschiedliche Gründe hatten, Gaia zu betreten.
Ich war zu diesem Zeitpunkt zwar schon etwas gelangweilt, aber ich hatte immer noch die Hoffnung, dass die Spannung mit dem Lösen der Rätsel in den Tempelanlagen begann. Es war jetzt zwischendurch wirklich ganz nett, aber die Geschichte schaffte auch hier nicht, mich zu packen und ich verlor wirklich endgültig die Lust am Lesen. Manchmal passt ein Buch einfach nicht.

Und weil ich das Buch nicht beendet habe, entfallen das Fazit und die abschließende Bewertung.

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