[Rezension] Sturmtochter – Für immer verboten von Bianca Iosivoni

[Rezension] Sturmtochter – Für immer verboten von Bianca Iosivoni

|Werbung| Sturmtochter wurde mir durch den Ravensburger Buchverlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Als Fan der von Bianca Iosivoni erschaffenen Fantasy war ich natürlich sehr gespannt auf Sturmtocher und wurde wieder einmal nicht enttäuscht.

 

Sturmtochter – Für immer verboten

Von Bianca Iosivoni

Inhalt:

Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland und seine Inseln. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts, obwohl sie Nacht für Nacht Jagd auf Elementare macht – die Kreaturen, die ihre Mutter getötet haben. An ihrer Seite kämpft der geheimnisvolle, aber unwiderstehliche Lance. Sie kennt jede seiner Bewegungen, seiner Narben, den Blick aus seinen tiefbraunen Augen. Doch dann entdeckt Ava, dass sie die Gabe besitzt, das Wasser zu beherrschen. Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen …

Bild- und Textrechte: Ravensburger Buchverlag


Eckdaten:

 

Erschienen: 12. Juni 2018

Verlag: Ravensburger

Seiten: 480

Preis: Klappenbroschur 14,99€

ISBN: 978-3473585311

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Weitere Informationen zum Buch: Direkt bei Ravensburger oder bei Amazon.de


Meine Meinung:

 

Nach Soul Mates habe ich mich zu einem kleinen Fantasy-Fan von Bianca Iosivoni entwickelt und musste natürlich auch ihre neue Reihe Sturmtocher. Was soll ich sagen: ich war wieder begeistert. Am liebsten hätte ich gar nicht mehr aufgehört zu lesen, was echt schwer war. So war das Buch dann doch an 2 Tagen ausgelesen und ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Teil, der allerdings erst im Februar erscheinen soll.

Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist wieder einmal einfach nur genial. Ich war von der ersten Seite in der Geschichte versunken und fieberte mit, wollte hinter die Geheimnisse kommen und die Geschichte der Clans erfahren. Sie schreibt so herrlich locker mit einem bildhaften Stil, dass ich mich manchmal selbst an den felsigen Klippen in Schottland stehen sah. Ein wahres Kopfkino wieder. Dazu die spritzigen Dialoge der Charaktere untereinander, schon allein deswegen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Aber die Geschichte von Sturmtochter selbst toppte eigentlich auch das nochmal. Fünf Clans, die die Elemente kontrollieren können, war das interessant und faszinierend. Eigentlich war es mehr, es war atemberaubend, was für Szenen uns Bianca Iosivoni da in den Kopf gesetzt hat. Wir erleben die Geschichte mit Ava, die ich ja von Beginn an gemocht hatte mit ihrer spritzigen sarkastischen Art und ihrem Hobby. Ava jagt nachts heimlich Elementare: für sie sind das Monster bestehend aus einem der fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Energie), die Menschen angreifen und damals ihre Mutter getötet haben. So machte sie es sich zur Lebensaufgabe, diese Monster auszulöschen und die Mörder ihrer Mutter zu finden. Teilweise findet sie hier nachts Unterstützung von Lance, der vor einem Jahr plötzlich in Skye aufgetaucht ist und ebenfalls diesem Hobby nachgeht. Doch Ava ahnt gar nicht, was Elementare wirklich sind und als sich auch noch plötzlich herausstellt, dass sie ihnen doch ähnlicher ist als gedacht, steht ihre Welt Kopf.

Ja…Sturmtocher ist schon ein bombastischer Auftakt mit viel Action und Intrigen. Es ist absolut fesselnd, packend und mitreißend und geht in einem recht rasanten Tempo voran, auch wenn ich der Meinung bin, dass es ab Band 2 erst richtig losgeht. Natürlich bleiben etliche Fragen unbeantwortet, aber da dies erst der Auftakt ist, habe ich nicht erwartet, dass sich mir alles beantwortet.

Und soll ich euch was verraten? Bianca Iosivoni hat es bisher immer geschafft, mir die Lebensgeschichte so zu verkaufen, dass ich mitfiebere und einfach nur schmachte. Genau das ist auch in Sturmtochter geschehen, wobei das Drama daran manchmal vielleicht doch zu konstruiert ist und zu viele „Probleme“ vorhanden sind. Dennoch mochte ich sie total, auch wenn ich selbst noch nicht weiß, ob ich mehr zu Feuer oder Energie tendiere. :)

Die Charaktere und die Grundidee, die Bianca Iosivoni in Sturmtochter entworfen hat, finde ich absolut faszinierend. Ich weiß gar nicht ob ich etwas Derartiges schonmal gelesen habe, aber es passt einfach perfekt zum stürmischen Schottland, wie ich es mir vorstelle.

Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig auf die Fortsetzung und kann euch diesen Auftakt nur wärmstens empfehlen.

 

Mein Fazit:

Mit Sturmtochter – Für immer verboten hat Bianca Iosivoni einen absolut faszinierenden und mitreißenden Auftakt geschaffen, der absolut Lust auf mehr macht. Die atemberaubende Welt und Talente der Clans mit den Elementen und die spritzigen Dialoge der Charaktere machten das Buch für mich zu einem wahren Fest, auch wenn der Mittelteil in seiner Rasanz etwas nachlässt. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen.

 

Weitere Meinungen zum Buch:

 

Beauty and the Book

Anni-Chans fantastic books

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Ein Gedanke zu „[Rezension] Sturmtochter – Für immer verboten von Bianca Iosivoni

  1. Hi Kerstin!

    Das Buch steht nun wirklich schon auf meiner Wunschliste und dein Fazit macht richtig Lust darauf, es endlich zu kaufen und zu lesen! Mal sehen, wann das endlich der Fall sein wird. Ich komme mal wieder nicht nach mit all den Büchern, die ich gerade endlich lesen will … Schlimm sowas. :P

    Liebste Grüße,
    Wiebi

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