[Rezension] Die Zeitwächterin von Lillith Korn

[Rezension] Die Zeitwächterin von Lillith Korn

|Werbung| Als kleiner Lillith Korn Fan musste ich auch „Die Zeitwächterin“ von ihr lesen und habe mich wieder auf ein Zeitreiseroman eingelassen. Leider war es einfach nicht meins. Dennoch herzlichen Dank an den Zeilengold Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Die Zeitwächterin

Von Lillith Korn

Inhalt:

Eine Seele, älter als die Zeit.

Nach einem Museumsbesuch steht Theklas Welt still – wortwörtlich. Als sich der Vorfall wiederholt, muss sie feststellen, dass niemand außer ihr die Zeitaussetzer bemerkt, geschweige denn ihr glaubt.

Sie begibt sich allein auf die Suche nach Antworten und stößt auf unerwartete Hilfe von dem Antiquar Matteo. Er erklärt ihr, dass sie die Zeit anhalten und in ihr reisen kann, und bietet ihr an, sie zu trainieren. Doch woher stammt sein Wissen?

Bei ihren Zeitreisen sucht Thekla zudem eine bedrohliche Stimme heim.

Schnell wird das begonnene Abenteuer zum bitteren Ernst … bis Thekla schließlich vor einer unvorstellbaren Entscheidung steht: Sollte sie ein Leben für viele andere opfern?

Bild- und Textquelle: Zeilengold Verlag


Eckdaten:

 

Erschienen: 20. Juni 2018

Verlag: Zeilengold Verlag

Seiten: 304

Preis: Taschenbuch 12,99€, EBook 3,99€

ISBN: 978-3946955108

Weitere Informationen zum Buch: Direkt beim Verlag oder bei Amazon.de


Meine Meinung:

 

Rezensionen zu Büchern zu schreiben, die mir persönlich nicht zugesagt haben, schreibe ich sehr sehr ungerne. Vor allem wenn am Schreibstil und der Geschichte an sich groß nichts auszusetzen ist, außer dass sie nicht meinen persönlichen Geschmack traf und ich sie zwischendurch wirklich nicht kapiert habe. Bei Die Zeitwächterin von Lillith Korn trifft genau das zu, aber da ich ja immer ehrlich meine Meinung abgebe, werde ich es auch dieses Mal tun.

Angezogen wurde ich natürlich von dem traumhaften Cover zu Die Zeitwächterin, da bin ich wirklich fast traurig, dass es nicht als Print bei mir einziehen darf, denn ein Augenschmaus ist es. Der zweite Faktor ist natürlich die Autorin selbst, ich habe fast alles von Lillith bisher gelesen und bin ihrem Schreibstil etwas verfallen. Sie hat eine wunderbare lockere und einnehmende Art, wie auch in diesem Buch. Es ist wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil man einfach komplett darin versinkt und bis zur Hälfte war ich eigentlich komplett dabei, auch wenn hier schon meine ersten Kritikpunkte anfangen. Die zweite Hälfte war dann allerdings so gar nicht mehr meins und ich habe auch einen Teil nicht verstanden. Sei es, dass es mir persönlich zu kompliziert geschrieben war oder dass mein Kopf das Zeitreisethema einfach nicht kapieren wollte. Bei mir kam es nicht an, für alle die es kennen – die Sache mit den Farben – und es war mir einfach etwas zu unverständlich, dafür dass ich die Materie sehr selten lese. Ich weiß nicht, woran es lag, aber so kam doch ein wichtiger Bestandteil der Geschichte einfach nicht an.

Die Geschichte an sich ist im Grunde genommen eigentlich sehr interessant, auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass sie von vornherein zu komplex ist, um sie auf 300 Seiten zu bannen. Mir fehlte da teilweise etwas die Detailtreue, vor allem wenn es um den Gegenspieler geht. Dafür waren mir andere Dinge wieder etwas zu ausführlich, vor allem das Üben von Theklas Gabe. Das zerrte doch etwas an meinen Nerven, auch wenn es wirklich interessant geschrieben war. Aber war mir die erste Hälfte zu ausführlich, war mir die zweite Hälfte zu verworren. Ihr merkt das Fazit, es war einfach nicht meins. Auch wenn mich Lillith durch ihren Schreibstil wieder einfangen konnte und ich das Grundgerüst der Geschichte mag, weshalb ich sie ja auch beendet habe, konnte sie mich selbst nicht überzeugen, was allein am persönlichen Geschmack liegt. Deshalb wird es hier auch keine abschließende Wertung geben, da ich diesem Buch einfach unschlüssig gegenüberstehe.

 

Weitere Meinung bei Sannes Bookcatalogue.

 

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