[Rezension] “Children of Blood and Bone – Goldener Zorn” von Tomi Adeyemi

[Rezension] “Children of Blood and Bone – Goldener Zorn” von Tomi Adeyemi

Endlich ist es soweit, der Releasetag ist da und ich darf euch meine Rezension zu „Children of Blood and Bone“ zeigen. Willkommen zu einem wahren Highlightbuch.

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn
Von Tomi Adeyemi

Cover Children of Blood and BoneInhalt:

Sie töteten meine Mutter.
Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …
Bild- und Textquelle: Fischer Verlage


Eckdaten:

Erschienen: 27. Juni 2018
Verlag: Fischer FJB
(Vielen Dank an den Verlag für das Vorabexemplar)
Preis: Hardcover 18,99€, EBook 16,99€
Seiten: 624
ISBN: 978-3-8414-4029-7
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Weitere Informationen zum Buch:
Direkt bei Fischer FJB
Bei Amazon.de


Meine Meinung:

Schon als ich „Children of Blood and Bone“ das erste Mal gesehen hatte, musste ich es unbedingt habe. Das Cover und der Inhalt zogen mich einfach magisch an. Allerdings waren meine Erwartungen auch hoch, da schon bereits vor dem Release ein wahrer Hype um das Buch ausgelöst wurde. Um es kurz zu machen: zu recht! Ich habe etwas Derartiges wie dieses Buch noch nicht gelesen und auch wenn ich nicht immer komplett mitgerissen wurde, ist es allein durch seine Besonderheit, seiner Magie und seiner Botschaft ein wahres Highlight. „Children of Blood and Bone“ ist der Beginn eines Epos, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Tomi Adeyemi nahm mich mit ihrem Schreibstil von der ersten Seite an gefangen. Sie beschreibt mit einer Intensität, Lebendigkeit und Bildhaftigkeit ohne Überladen zu sein, so dass einfach ein Kopfkino neben dem Lesen läuft. Wir werden in ein afrikanisches Setting mit Gottheiten und Magie entführt und ich wollte gar nicht mehr zurückkehren. Die Autorin hat eine komplexe, aber einfach zu verstehende und sehr atmosphärische Welt geschaffen, die mich beim Lesen sprachlos zurückließ. Ich konnte die afrikanische Fröhlichkeit bei den Festen richtig spüren, lernte deren Sitten kennen und spürte auch den Hass und den Zorn der Unterdrückten.
Denn Tomi Adeyemi hat eine Welt geschaffen, die starke Parallelen zur Realität aufzeigt, voller Unterdrückung, Rassenhass und Gewalt. Orisha wird regiert von einem Menschen, der durch Magie alles verlor und dessen Ziel es ist eben jene auszurotten. Es führt zu einem wahren Massaker aus dem sich zwei Geschwisterpaare vordergründig erheben um die Magie und das Volk der Maji zu retten.
Wir erleben die Geschichte aus drei verschiedenen Sichten wobei Zélie den Hauptteil trägt und ihr Bruder Tzain nicht zu Wort kommt. Wer die anderen beiden Erzähler sind, werde ich euch jetzt nicht verraten, aber wir erleben absolut starke und authentische Charaktere, von Angst geprägt, die sich nicht scheuen dagegen und für ihren Glauben zu kämpfen. Dazu gibt es noch etliche Nebencharaktere, die auch tragende Rollen spielen und jeder einzelne ist mit einer ausreichenden Tiefe gezeichnet, dass man seine Beweggründe und Handlungen bestes nachvollziehen kann.
Ein kleines Manko hat die Geschichte für mich. So atemberaubend das Setting war und so gefesselt ich auch von der Geschichte war, fehlte mir zwischendurch etwas an Emotionalität, was vielleicht auch manchmal an den Ausschweifungen der Autorin lag. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Punkt, denn die Geschichte wurde für mich nie langatmig, sie entwickelte sich zwischendurch etwas ruhiger, aber so konnte man perfekt das Geschehen verarbeiten und sich noch besser auf die Charaktere einlassen. Und dass ihr das besser versteht: Emotionalität ist ausreichend gegeben, man spürt den Zorn, den Hass, die Wut, den Schmerz, aber es löste nichts bei mir aus. Dieses Quäntchen fehlte mir noch, dann wäre es ein absolutes Jahreshighlight geworden. Ich wäre jetzt bereit für Band 2, denn dieses Ende verspricht noch so viel. Ich freue mich darauf.

Mein Fazit:

Mit „Children of Blood and Bone“ hat Tomi Adeyemi einen atemberaubenden einzigartigen Auftakt eines Fantasy Epos geschaffen, das sozialkritische Themen mit der afrikanischen Kultur verknüpft. Die Geschichte besticht durch den intensiven lebendigen Schreibstil, das atmosphärische Setting und der unfassbar beeindruckenden Magie. Lediglich an der Emotionalität, die bei mir nicht immer ausgelöst wurde, habe ich einen kleinen Kritikpunkt, allerdings kann ich immer noch sagen: Dieses Buch ist ein wahres Highlight und hat den Hype sowas von verdient.

 

Hier gelangt ihr nochmals zu meinem Aktionsbeitrag 10 Gründe, warum ihr euch Children of Blood and Bone nicht entgehen lassen sollet.

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5 Gedanken zu „[Rezension] “Children of Blood and Bone – Goldener Zorn” von Tomi Adeyemi

  1. Hallo Liebes!

    Ich habe mir mal “gschwind” dein Fazit durchgelesen, das mir nochmal bestätigt, dass ich mir dieses Buch einfach zulegen sollte!
    Klingt richtig klasse!

    Liebste Grüße,
    Wiebi

  2. Hallöchen Kerstin :)

    Hatte ich mich doch richtig erinnert, dass du das Buch schon gelesen hast. Und pünktlich zum Erscheinungstermin finde ich hier deine Rezi. ^^

    Ich habe mich am Anfang ein wenig von der Dicke des Buches und den unterschiedlichen Meinungen abschrecken lassen. Zu unrecht! In den letzten beiden Tagen habe ich das Buch einfach nur durchgesuchtet!

    Schön, dass es dir auch so gut gefallen hat. :)

    LG
    Anni

    1. Huhu Anni,

      ich habe das Buch ja schon ziemlich als erstes gelesen und war echt etwas verwirrt, dass ich dann einige schlechtere Meinungen gehört habe. Aber gut, ist ja alles Geschmacksache. Ich hatte es in 3 Tagen durch.

      Liebe Grüße, Kerstin

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