[Rezension] “Blue Fall” von Jo Schneider

[Rezension] “Blue Fall” von Jo Schneider

Hallo meine Lieben,

ich habe da noch etwas für euch…eine neue Rezension 😊 Wie das bei Büchern von Jo Schneider so ist, habe ich dieses auch verschlungen und komplett die Zeit um mich vergessen. Hach, ihr müsst es einfach lesen.

Blue Fall

von Jo Schneider

Inhalt:

**Eine Liebe so unvorhersehbar und leuchtend wie die Farben im Herbst**< em>Wild wie ein Herbststurm, mit Augen so blau wie die Unendlichkeit… Seit Grayson Lucia zum ersten Mal begegnet ist, bekommt er ihren Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Doch so plötzlich, wie sie in sein Leben getreten ist, verschwindet sie auch wieder und lässt nichts zurück außer eine unbeschreibliche Sehnsucht nach ihrem strahlenden Lachen und ihrem leuchtenden Wesen. Grayson setzt alles daran, Lucia wiederzufinden, und ahnt dabei nicht, dass sie Geheimnisse birgt, die nicht nur seine, sondern die ganze Welt verändern könnten…

Textquelle: Dark Diamonds


Eckdaten:

Erscheint: 25. Januar 2018

Verlag: Carlsen Dark Diamonds

(Vielen lieben Dank für das Vorabexemplar)

Seiten: 353

Preis: EBook 4,99€

ISBN: 978-3-646-30064-2

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Weitere Informationen zum Buch:

Direkt bei Carlsen

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Meine Meinung:

Als ich gesehen habe, dass es Lesenachschub von Jo Schneider gibt, konnte ich nicht widerstehen. Seit ihrer Unbestimmten Reihe bin ich ihr verfallen und muss einfach alles von ihr lesen. Deswegen musste auch „Blue Fall“ verschlungen werden und das habe ich wirklich innerhalb kürzester Zeit geschafft. Jo schreibt einfach so genial, so fesselnd, so mitreißend, dass ich beim Lesen immer alles um mich herum vergesse und einfach nur in der Geschichte treiben möchte. In „Blue Fall“ hat sie das sogar noch getoppt, weil diese mysteriöse Grundspannung einfach nicht abnehmen wollte und man immer weiter in die Geschichte hineingezogen wurde bis plötzlich die bösen Worte dastanden: Ende von Band 1.

„Blue Fall“ ist ein wirklich faszinierendes, andersartiges und sehr geheimnisvolles Buch. Wir erleben die Geschichte aus Greysons Sicht, einem jungen erfolgreichen Neurowissenschaftler, der im Jahre 2126 lebt. Also bereits technisch etwas voraus, aber keine abgedrehten Zukunftstechnologien, sondern wirklich nützliche und nachvollziehbare Dinge. Ich würde auch gerne meiner Kaffeemaschine von meinem Auto sagen lassen, dass ich gleich da bin und sie schonmal loslegen kann 😉 Greyson jedenfalls macht große Fortschritte auf dem Gebiet zur Heilung der Demenz, das aber nur als nebensächliche Information. Kapitelweise erleben wir Greyson im Jetzt (Oktober 2126) und ab Jahresbeginn als plötzlich die geheimnisvolle Lucia in sein Leben trat, das verrückte Mädchen mit den auffällig strahlend blauen Augen. Diese Aufteilung allein sorgt schon dafür, dass man immer am Buch bleiben möchte, denn in der jetzigen Zeit ist Lucia von einem Tag auf den nächsten plötzlich spurlos verschwunden und Greyson entdeckt mit seinen Freunden immer weiterreichende Hinweise, was mit ihr geschehen sein könnte. In der „damaligen“ Zeit lernen wir Lucia und Greyson besser kennen, ihr Kennenlernen, ihre Berufe, ihre Vergangenheit…obwohl wir von Lucia gar nicht so viel erfahren, denn um ihre Herkunft und Vergangenheit macht sie ein großes Geheimnis, dabei kommen immer mehr Merkwürdigkeiten ans Licht, die den Leser hellhörig werden lassen. Ich war echt begeistert und versuchte verzweifelt hinter dieses große Rätsel Lucia zu kommen. Ich gebe euch auch keinerlei Hinweise darauf, ich habe eine Vermutung, was Lucia betrifft, wo sie abgeblieben ist, was mit ihr passiert ist, wer sie eigentlich ist, aber das müsst ihr alles selbst herausfinden.

Die Geschichte hat mich jedenfalls komplett ans Buch gefesselt, ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Immer wieder kamen neue Hinweise dazu oder die Freunde entdeckten im Gespräch wieder einmal eine Eigenart an ihr, die andere Menschen vielleicht nicht so aufweisen. Absolut fesselnd und furchtbar mysteriös. Jo Schneider weiß schon, wie sie ihre Leser fesseln und gleichzeitig quälen kann, denn für dieses Ende muss man sie so richtig ausschimpfen.

Die Charaktere in „Blue Falle“ sind auch wirklich toll und zwar jeder einzelne. Lucia hat mich natürlich besonders fasziniert, ist sie doch das Mysterium in Person und dazu eine lebensfrohe, aufgeweckte und unheimlich sympathische junge Frau. Kein Wunder, dass Greyson, der etwas verklemmte und verschüchterte Wissenschaftler ihr sofort verfallen ist. Dazu der nerdige Jasper, der einen absolut genialen und auch etwas unter der Gürtellinie liegenden Humor hat, was ich absolut gefeiert habe. Die etwas unterkühlte Val fand ich dazu auch richtig passend mit ihrer zynischen abweisenden Art. Ach, ich könnte noch ewig weiterschwärmen. Ihr müsst sie alle kennenlernen.

Das Einzige, das mir jetzt nicht so sehr gefallen hat, waren gegen Ende die technischen Ausführungen zur Experimentenreihe, mit der die Gruppe Lucia aufspüren will, das war mir persönlich etwas zu hoch, da ich wirklich gar keine Ahnung von Neurowissenschaften habe, aber man merkt richtig, wie Jo darin aufgegangen ist. Allerdings die Ergebnisse daraus sind wirklich der Hammer und ich bin soooo froh, dass Band 2 bereits nächsten Monat erscheint. Lange kann ich nicht auf die Fortsetzung warten, das grenzt ja schon fast an Folter.

Mein Fazit:

Mit „Blue Fall“ hat Jo Schneider eine absolut fesselnde und sehr geheimnisvolle Geschichte in einem Setting der Zukunft geschaffen. Durch die mysteriösen Hinweise, die man immer wieder erhält wird man tiefer und tiefer in die Geschichte hineingezogen und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen, bis man selbst das Geheimnis um Lucias rätselhaftem Verschwinden gelöst hat. Lediglich wenn die Autorin in den wissenschaftlich-technischen Details etwas zu ausschweifend wurde, wollte mein Kopf das nicht mehr verarbeiten und hat einzelne Passagen überflogen, dies waren aber wirklich nur wenige, weshalb ich trotzdem die volle Punktzahl für dieses geniale Werk vergebe. 5 von 5 Sternen für „Blue Fall“ von Jo Schneider.

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