[Sternchen am Autorenhimmel] Im Interview mit Madeleine Puljic

[Sternchen am Autorenhimmel] Im Interview mit Madeleine Puljic

Hallo meine Lieben,

heute sind wir bereits in der vierten Runde der Kategorie “Sternchen am Autorenhimmel”, sprich ich habe eine neue tolle Fantasyautorin für euch, deren Buch auch wahnsinnig gut klingt.

Heute zu Gast habe ich für euch Madeleine Puljic mit ihrem Buch “Noras Welten”, das mit dem 1. Deutschen Selfpublishing-Preis 2017 ausgezeichnet wurde.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei <3

Steckbrief

 

Name: Madeleine Puljic
Wohnort: Hamburg
Geboren: 17.03.1986
Ausbildung: Grafikerin
Beruf: Autorin
Hobbies: Ich könnte jetzt natürlich sagen „Lesen“, aber das wäre ja langweilig. Also: Brettspiele
Werke: Mein jüngster Roman ist Noras Welten – Durch den Nimbus. Davor sind von mir erschienen: Herz des Winters und Flammen des Sommers (beides Fantasy), Magie der Nacht (Kurzgeschichten) und Das Unglück Mensch (Dystopie). Außerdem diverse Heftromane, vor allem im Science-Fiction-Bereich.


Lasst uns doch zu Beginn einen Blick auf Madeleines Buch werfen:

Inhalt:

»Ich bin eine Gefangene der Geschichte.
Etwas, das dort nicht hingehört.«

Nora Winter hat Angst vor Büchern, und das aus gutem Grund: Was sie liest, muss sie am eigenen Leib erleben. Mit Hilfe eines Hypnosetherapeuten will sie das Problem in den Griff bekommen, doch damit beginnen ihre Schwierigkeiten erst recht.
Gegen ihren Willen landen die beiden in einer Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte – zwischen Rittern, Magiern, Drachen und Intrigen. Es gibt nur einen Weg zurück: Sie müssen die Geschichte bis zum Ende durchstehen.

Erschienen 20. Mai 2017, 376 Seiten, Preis: Taschenbuch 12,99€, ISBN: 978-3745037616, weitere Informationen bei Amazon.de


Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Interview:

Was erwartet uns denn bei deinem Buch?

Die etwas andere Fantasy. Es geht um Nora Winter, die unter ihrer Fähigkeit leidet, in alles zu fallen, was sie liest. Sie verschwindet aus der Realität und landet in den Geschichten, was keine ungefährliche Sache ist und ein normales Leben ziemlich schwer macht. Deshalb sucht sie die Hilfe eines Hypnosetherapeuten, landet aber stattdessen gemeinsam mit ihm in einem mittelmäßigen Fantasy-Roman, und zwar im Gefolge des Bösewichts. Sie müssen also entscheiden, ob sie sich selbst retten oder den Helden, der außerdem ein ziemlicher Unsympath ist. Aber leider ihr einziger Weg wieder raus aus dem Buch. Viele schwere Entscheidungen, und jede davon hat irgendwo einen Haken.

Was hat dich auf die Idee zu deiner Geschichte gebracht?
Als mir aufgefallen ist, wie unfreiwillig man jeden Text liest, den man vor Augen bekommt (ich bin sicher, das geht nicht nur mir so). Man geht auf der Straße, läuft an einem Plakat vorbei – zack, hat man es gelesen, ob man das beabsichtigt hat oder nicht. Das hat irgendwie zu der Frage geführt: Was, wenn man das nicht lesen dürfte? Wie könnte man es verhindern, und vor allem: WARUM dürfte man es nicht lesen?
Du verbringst einen Tag in deiner Geschichte…was würdest du alles machen?
Hoffentlich nicht auf den Drachen treten. Und idealerweise hätte ich Pfefferspray dabei, man weiß ja nie …
Auch Autoren sind Leser: hast du einen Buchtipp für uns?
Ich lese ja bunt gemischt, in letzter Zeit war es sehr Thriller-lastig. Meine aktuelle Lektüre ist jetzt endlich wieder mal Fantasy: „Das Drachenkind“ von T.V. Ahrens.
Es ist nicht alles Gold was glänzt, was denkst du, wie wirst du mit Kritik umgehen?
Kritik kann man leider nicht verhindern. Schließlich sind wir alle Menschen und machen Fehler, und gerade als Selfpublisher gibt es auch keinen großen Verlag, der einem sagt: „Ja, jetzt ist dein Buch gut genug und darf in die Welt raus“. Man muss selbst irgendwann den Sprung ins kalte Wasser wagen, und man lernt mit jedem Buch.
Ich versuche immer, der Kritik auf den Grund zu gehen und falls sie gerechtfertigt ist, die entsprechenden Stellen nochmal zu überarbeiten. Andererseits muss man auch immer abwägen, wann der Kritiker recht hat – und wann nicht. Vieles ist oft auch Geschmacksfrage, und letztendlich muss man auf das eigene Bauchgefühl hören.
Wie können meine Leser mehr über dich und deine Bücher erfahren?
Alles Wichtige landet eigentlich auf meiner Website. Ich freue mich aber über jeden, der mir auf Facebook, Twitter oder Instagram folgt – da kann man sich auch ein bisschen austauschen und es wird einfach persönlicher.
Gibt es noch etwas, das du der Welt da draußen sagen möchtest?
Schön, dass ihr lest! Passt nur auf, in welche Bücher ihr euch begebt. Es könnte sein, dass ihr sonst den Weg nach draußen nicht mehr findet …

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit für mich und meine Leser genommen hast <3


Leider sind wir auch heute schon am Ende angelangt. Ich hoffe, es hat euch wieder gefallen.

Kennt ihr “Noras Welten” denn schon oder wäre es etwas für euch?

Freue mich auf eure Meinungen.

Eure Kerstin.

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0 Gedanken zu „[Sternchen am Autorenhimmel] Im Interview mit Madeleine Puljic

  1. Liebe Kerstin,

    Madeleines Bücher kenne ich schon eine ganze Weile. Ihr “Herz des Winters” war mein erster Selfpublisher-Roman, den ich gelesen habe und ich liebe diese Reihe. Auch Nora konnte mich begeistern und ich freue mich schon sehr auf das, was diese talentierte Autorin als nächstes zaubert.

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

      1. Liebe Kerstin,

        dann kannst du dich noch auf ein tolles Leseerlebnis freuen. Der Cliffhanger am Ende ist übrigens nicht so fies, sodass man das Buch auch ganz gut lesen kann, ohne dass der Nachfolger bereits da ist.

        Ganz liebe Grüße
        Steffi

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