[Rezension] Götterblut von Stella A. Tack

[Rezension] Götterblut von Stella A. Tack

|Werbung| “Götterblut” wurde mir von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür. Ich durfte in letzter Zeit so einige Bücher vorab lesen, die pünktlich zur FBM alle erscheinen und den Beginn macht ein wahnsinnig geniales Buch, das mir durch das viele Lachen Muskelkater beschert hat.

Götterblut von Stella A. Tack

 

 Inhalt:

Es gibt fünf Dinge, die du wissen solltest, bevor du dieses Buch liest.

1. Mein Name ist Warrior Pandemos.

2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen Götter Hades und Aphrodite.

3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!

4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden, ohne dabei … na ja, draufzugehen?

5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter aus dem Olymp zu stürzen. Und ich?

Ich werde ihm dabei helfen.

Bild- und Textquelle: Drachenmond Verlag


 

Eckdaten:

 

Erscheint: 12. Oktober 2017, Print am 20. Oktober 2017

Verlag: Drachenmond Verlag

Seiten: 480

Preis: Taschenbuch 14,90€, EBook 4,99€

ISBN: 978-3959914666

Mehr Informationen hier: Direkt beim Verlag oder bei Amazon.de


 

Meine Meinung:

 

Ich bin absoluter Fan von humoristischer Fantasy und wenn ich allein beim Klappentext schon Schnappatmung vor Lachen bekomme, muss ich dieses Buch einfach lesen. Und ich sage es euch einfach vorweg: lest diese absolut geile Scheisse *sorry* OMG, Stella hat genau meinen Humor: tiefschwarz, sarkasmustriefend, absolut zynisch und ohne Rücksicht auf Verluste!! Ich feiere sie einfach, ich habe selten so viel und so durchgängig gelacht, ich bekam zwischendurch kaum noch Luft und habe gequietscht wie ein Walross auf Landgang..ich sag nur golfspielende Götter!

Ihr Schreibstil ist phänomenal….so herrlich mitreißend und einfach nur zum Schießen und dabei aber so genau auf den Punkt, dass der Humor nicht nervtötend ist, sondern in perfekten Dosen geliefert wird. Dazu wirklich eine genial durchdachte Story, die auch in Sachen Spannung keine Wünsche übrig lässt. Und selbst Gefühle kommen nicht zu kurz…im Gegenteil, ich wurde geradezu reingerissen in die Macht der Emotionen und feierte wieder…wer wollte nicht schon immer eine ganze Stadt dem Erdboden gleich machen, durch ein Liebesspiel. Ok, ich gebe es zu, realistisch sollte man die ganze Geschichte nicht unbedingt betrachten und auch bei dem ein oder anderen Unfall die Augen zudrücken wie die Situation gerettet wurde, aber hey…wir lesen hier eine leicht überzogene Geschichte über Götter, über den Tartaros, über die Hölle…ich erwarte keine allzu realistischen Handlungen. Und das, was uns geboten wird, ist sehr gut durchdacht, erklärt und nachvollziehbar, ich bin also vollkommen zufrieden. Denn die Geschichte ist einfach der Hammer! Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus den Händen legen, ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht, was passiert, in welches Missgeschick sich Warrior jetzt schon wieder manövriert hat. Und glaubt mir, das kann sie in Perfektion. Warrior nimmt Anlauf und springt einfach in jedes vorhandene Fettnäpfchen und was ihr alles dabei passiert…ihr müsst das selbst erleben. Allerdings muss ich auch sagen, dass Warrior ein unglaubliches Talent dafür hat, zu nerven, sie ist ja teilweise von sich selbst genervt und stellenweise war es auch mir too much, aber sie fing sich zum Glück immer recht schnell und führte uns auf ihre sarkastisch charmante und rotzige Weise durch die Geschichte.

Warrior, die Tochter der Aphrodite und des Hades, eine Besonderheit in sich mit ihrem Gendefekt, wird von den Göttern nur naserümpfend betrachtet und im Olymp nicht wirklich geduldet, weshalb sie bei ihrem Vater in der Hölle aufwächst, in Abaddon. Wie es in der Hölle so ist, hat sie nicht wirklich Manieren und eher ein loses Mundwerk, aber gerade das macht sie so sympathisch. Eines Tages, ihr ist da wieder ein Missgeschick passiert, trifft sie auf den unheimlich anziehenden Peace, seines Zeichen verstoßener und absolut heißer Sohn des Zeus, der sein Dasein im Tartaros fristen muss. Aber irgendwie kommen die beiden nicht voneinander los, auch wenn sie sich zu Beginn abgrundtief hassen und Warrior findet immer mehr Gefallen daran, ihn bei seinen Plänen zu unterstützen. Welche Pläne meint ihr? Weltherrschaft wäre wohl angebracht….das müsst ihr allerdings auch selbst herausfinden.

Neben Warrior habe ich mein Herz auch eindeutig an Bloodclaw und Peace verloren! Aber auch Maddox und Charming sind einfach zu süß, um ihnen zu widerstehen. An Charakteren hat uns Stella wirklich eine komplette Bandbreite geliefert, so dass jeder eine große Auswahl hat, aber ich bevorzuge die bösen Jungs: #TeamPeace!!!

Die Geschichte selbst ist absolut einzigartig, fesselnd und spannend bis zum Schluss. Sie hat einige Längen, wo es dann einfach etwas zu viel wird, aber das ist immer nur ganz kurz, bevor die nächste Überraschung um die Ecke kommt und man wieder mit offenem Mund vor dem Buch sitzt und im nächsten Moment von einem Lachanfall geschüttelt wird…ekstatisch zuckende Topfpflanze werfe ich mal in den Raum!

Und ich gebe euch noch einen kleinen Einblick meiner Ausrufe zum Ende: woooooah…OMG…YIIIHAAAA…schau mir in die Augen, Baby…..waaaaaaas….waaaas….das kann nicht ihr Ernst sein?!! Nicht so! Nicht jetzt!!! Neeeeeiiiiiiiinnnnn….

 

Einziges Manko an diesem Buch und diesen Punkt lasse ich nicht in die Bewertung mit einfließen: das Korrektorat war etwas nachlässig, in dem Buch sind etliche Fehler enthalten, so dass es für mich schon leicht störend war.

 

 

Mein Fazit:

 

Mit „Götterblut“ ist Stella A Tack ein absolut genial geiles Buch gelungen, das Seinesgleichen sucht. Selten habe ich so gelacht, teilweise blieb mir echt die Luft weg, sei es durch die Geschichte, die Handlung oder die liebenswürdigen Charaktere. Dazu eine wirklich interessante und packende Story, die für mich keine Wünsche offen lässt. An einigen Stellen war es für mich etwas zu übertrieben und zu viel, aber das war immer nur in kurzen Phasen bis die Geschichte wieder volle Fahrt aufnahm. Aber im Ernst: lest dieses Buch wenn ihr einfach mal ein paar Stunden den Alltag ausschalten und hemmungslos lachen möchtet. Ich freue mich wahnsinnig auf Band 2. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

 

 

 

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11 Gedanken zu „[Rezension] Götterblut von Stella A. Tack

  1. Hallo Kerstin,
    wahnsinnig tolle Rezi, ach ja – ich heute so zu meinem Schatz (hab ja gerade das böse Buchkaufverbot) na toll, jetzt kommt überall die Werbung für Götterblut und darf nicht – er so: Na es ist ja bald November (da hab ich Geburtstag) sage dann allen sie sollen dir Gutscheine schenken. Und ich so ganz traurig gekuckt, das ist noch so lange. Aber er lässt sich nicht erweichen.
    Aber im November kommt es dann ganz bestimmt zu mir

    Liebe Grüße Sandra

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